VERBAND

DEUTSCHER REDAKTIONS- UND

CONTENT MANAGEMENT SYSTEM

HERSTELLER e.V.









Presse


tekom-Jahrestagung 2019:

Neue CMS-Marktstudie – DERCOM nimmt an Podiumsdiskussion teil

Stuttgart, 16. Oktober 2019 – Der Markt für Content Management Systeme (CMS) ist in Bewegung: Mit Spannung wird daher die neue CMS-Studie erwartet, die auf der diesjährigen tekom-Jahrestagung präsentiert wird. In einer anschließenden Podiumsdiskussion werden Mitglieder vom Verband der Deutschen Redaktions- und Content Management Systemhersteller (DERCOM) die Ergebnisse der Studie und die Trends im Markt der Redaktionssysteme diskutieren.

Rund 140 Aussteller aus dem In- und Ausland und 240 Fachvorträge, Workshops, Tutorials sowie Meetups bietet die tekom-Jahrestagung 2019. Vom 12. bis zum 14. November findet sie parallel zur tcworld conference im Internationalen Congresscenter Stuttgart statt. Unter dem Titel „Zahlen, Daten, Diskussionen: Die aktuelle CMS-Studie 2018/19 stellt sich dem DERCOM“ werden Prof. Dr. Wolfgang Ziegler von der Hochschule Karlsruhe und Dr. Daniela Straub, Referentin für Aus- und Weiterbildung bei der tekom, die Studie am 13. November in Raum C 7.3 vorstellen.

Die aktuelle CMS-Studie bietet Daten zum Systemeinsatz und den Entwicklungen bei Systemherstellern. Eben diese Hersteller vertritt der DERCOM anschließend in einer Podiumsdiskussion über die neuen Erkenntnisse, die dargestellten Marktentwicklungen und den generellen Nutzen der Studie. Das Gespräch mit Carl Pfeffer, 1. Vorstand des DERCOM, Norbert Klinnert sowie Ingo Buchhardt aus Mitgliedsfirmen des DERCOM, ist für 16:30 Uhr geplant.

Dialog mit dem Fachpublikum


„Wir freuen uns, an der Podiumsdiskussion zur neuen Studie über den Markt der Redaktionssysteme teilzunehmen“, so Carl Pfeffer im Vorfeld der Jahrestagung. „Hier können wir als Verband im Dialog mit dem Fachpublikum wichtige Standardfunktionen, Best Practices bei Ausschreibungen und vermeidbare Fehler im Auswahlprozess thematisieren. Diese Form der Marktentwicklung und -förderung liegt uns sehr am Herzen.“

Bereits vor der offiziellen Vorstellung der Studie sind einige Daten bekannt. So beispielsweise, dass 85 Prozent der großen und 60 Prozent der kleinen Unternehmen inzwischen ein CMS besitzen. Ziel der Diskussion ist es nun, gemeinsam die neusten Herausforderungen in der Informationsentwicklung zum Thema zu machen.

DERCOM: Carl Pfeffer und Sebastian Göttel in den Vorstand berufen

Bamberg, 27. März 2019 – Der Verband Deutscher Redaktions- und Content Management Systemhersteller (DERCOM) hat einen neuen Vorstand gewählt: Die Mitgliedsunternehmen beriefen Carl Pfeffer, CEO der Fischer Information Technology AG, und Sebastian Göttel, Leiter Vertrieb & Marketing der SCHEMA Gruppe, jetzt an die Spitze des DERCOM. Damit wird die bisherige Führung aus Stefan Freisler und Henning Mallok abgelöst. Auch der neue Vorstand möchte seinen Fokus auf die aktive Weiterentwicklung und Verbreitung von Informationsstandards wie den Intelligent Information Request and Delivery Standard (iiRDS) legen.

„Standards für ein zielgerichtetes und effizientes Management technischer Informationen sind eine zentrale Voraussetzung, damit Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen können“, sagt Carl Pfeffer, neuer Vorstandsvorsitzender des DERCOM. „Unser Ziel als Verband ist es deshalb, die Entwicklung und Verbreitung von Standards wie iiRDS entschlossen voranzutreiben.“ Insbesondere im Bereich der Normenkonformität sei hier noch viel Arbeit zu leisten.


Der neue Datenbereitstellungsstandard iiRDS hat sich inzwischen bei den Systemanbietern etabliert. Er schafft die Grundlage dafür, technische Informationen auf Basis von Metadaten zielgruppen- und kontextspezifisch für den Nutzer aufzubereiten – unabhängig von Urheber oder genutztem Endgerät. Doch gibt es in Bezug auf die Normkonformität für spezifische Nutzergruppen noch Nachholbedarf, etwa bei der VDI-Richtlinie 2770. „Wir wollen daran mitwirken, dass wichtige Normen bei der Weiterentwicklung des iiRDS berücksichtigt werden“, so Pfeffer.


Verbandswachstum angestrebt: Content Delivery als Treiber


Einen weiteren Schwerpunkt will der DERCOM beim Thema Content Delivery setzen, das den Markt derzeit massiv treibt. „Hier streben wir eine Erweiterung des Verbandes um weitere Mitglieder an. Die Aufnahme spezialisierter Anbieter im Bereich Content Delivery wäre ein wertvoller fachlicher Gewinn für uns“, sagt Pfeffer.


Carl Pfeffer, Chief Executive Officer der Fischer Information Technology AG, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und der Universität St. Gallen. Rund 20 Jahre lang arbeitete er als CFO verschiedener industrieller Großkonzerne. Seit 2016 ist Pfeffer als CEO bei Fischer tätig.


Sebastian Göttel, Vertriebs- und Marketingleiter der SCHEMA Gruppe, ist in der Welt von XML-basierten Redaktionssystemen, Component Content Management und Content Delivery zu Hause. Er studierte Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Université Bordeaux und arbeitet seit 1998 bei der SCHEMA Gruppe. Von 2016 bis 2018 hat er als Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe „Information 4.0“ an der Version 1.0 des iiRDS-Standards mitgewirkt.


DERCOM: Die Erfolgsgeschichte fortschreiben


Der DERCOM blickt bereits auf einige Erfolge bei der Entwicklung und Unterstützung von Standards und Schnittstellen für den reibungslosen Informationsaustausch zurück. 2016 veröffentlichte der Verband mit dem Common Translation Interface (COTI) eine eigene Schnittstelle für den automatisierten Datenaustausch von Übersetzungsaufträgen.


Bezogen auf iiRDS war der DERCOM Mitbegründer der ersten Arbeitsgruppe „Information 4.0“. Nach der Ablösung der Arbeitsgruppe durch das tekom-Konsortium sind weiterhin einzelne Verbandsmitglieder in der Weiterentwicklung aktiv. „An diese Erfolge gilt es nun anzuknüpfen“, sagt Pfeffer.



DERCOM: Stefan Freisler und Henning Mallok wieder in den Vorstand gewählt

Bamberg, 18. April 2017 – Der DERCOM hat gewählt: Erneut haben die Mitglieder vom Verband Deutscher Redaktions- und Content Management Systemhersteller Stefan Freisler und Henning Mallok in den Vorstand berufen. Freisler, Geschäftsführer der Schema GmbH, wird als Verbandsvorstand fungieren, Henning Mallok, Vertriebsleiter der gds-Gruppe, als dessen Stellvertreter. Die Position als Schatzmeister bekleidet Norbert Klinnert von der Noxum GmbH. Wie schon im Vorjahr möchte der wiedergewählte Vorstand über Entwicklungen auf dem Gebiet der Technischen Redaktion informieren und sich für die Etablierung von Standards einsetzen.

„Wir freuen uns, erneut das Vertrauen unserer Mitglieder erhalten zu haben und sehen es als Bestätigung für den Erfolg unserer letzten Amtszeit“, sagt Freisler. An der Zielsetzung des Vorjahres hält der wiedergewählte Vorstand fest. Weiterhin möchte der Verband, dessen Mitglieder über 80 Prozent des deutschen Marktes mit Redaktionssystemen und CMS-Lösungen ausstatten, über aktuelle Entwicklungen der Branche informieren und sich für die Verbreitung von Standards einsetzen.


2016 veröffentlichte der DERCOM dafür unter anderem mit dem Common Translation Interface (COTI) eine eigene Schnittstelle für den automatisierten Datenaustausch von Übersetzungsaufträgen. Darüber hinaus positionierte sich der Verband zum XML-Standard DITA und warb für iiRDS, den neuen Datenbereitstellungsstandard der tekom. Ende des Vorjahres begrüßte der DERCOM mit Fischer Computertechnik zudem ein neues Mitglied.


Stefan Freisler setzte sich schon während des Studiums intensiv mit der Semantik und Struktur von Texten auseinander. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studierte der DERCOM-Vorstand Linguistik, Philosophie und Buchwissenschaft. Inzwischen beschäftigt er sich seit nahezu zwei Dekaden mit Fragen rund um die industrielle und arbeitsteilige Textproduktion. Bereits 1995 gründete er zusammen mit Marcus Kesseler die SCHEMA-Gruppe.


Auch Henning Mallok befasst sich nun seit fast zwei Jahrzehnten mit Themen der Technischen Kommunikation. 1999 wechselte der Konstrukteur aus dem Maschinen- und Anlagenbau von der Praxis in die Theorie. Vom Technischen Redakteur im Dienstleistungssektor stieg Mallok rasch zum Vertriebsmitarbeiter und schließlich zum Vertriebsleiter und Prokurist der gds-Gruppe auf. Zudem ist er seit Anfang 2015 Geschäftsführer der gds Sprachenwelt GmbH. Seit Januar 2014 leitet Mallok mit einem vierköpfigen Leitungsteam die Regionalgruppe Westfalen der Gesellschaft für Technische Kommunikation.

Intelligente Informationen: DERCOM wirbt für neuen Standard iiRDS

Bamberg, 11. Januar 2017 Dynamische Anpassung an Nutzerrollen, Arbeitsaufgaben und Anwendungskontexte: Der neue Datenbereitstellungsstandard iiRDS (Intelligent Information Request and Delivery Standard) bereitet Technische Informationen standardisiert für den User auf – unabhängig vom Urheber oder dem genutzten Endgerät. Der Verband Deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller (DERCOM) hat den neuen Standard für intelligente Informationen gemeinsam mit einer Arbeitsgemeinschaft aus Vertretern der Industrie, Forschung und Lehre mitentwickelt. Im März soll eine erste Entwurfsversion erscheinen.

 

„Um digitale Informationen kontextabhängig und individualisiert bereitzustellen, bedarf es eines branchenübergreifenden Standards. Diese Lücke schließt der neue Datenbereitstellungsstandard iiRDS“, erklärt Stefan Freisler, Vorstandsvorsitzender des DERCOM. An der Entwicklung haben sich neben den Verbandsmitgliedern auch zahlreiche Akteure aus Industrie, Forschung und Lehre beteiligt. Initiiert wurde die Arbeitsgemeinschaft iiRDS Anfang 2016 von der Gesellschaft für Technische Kommunikation (www.tekom.de).

 

Gerade in der globalisierten Wirtschaft, in der Komponenten verschiedenster Hersteller bei der Produktion zusammengeführt werden, liegen die Vorteile eines gemeinsamen Standards auf der Hand: Informationen aus heterogen Quellen lassen sich harmonisch und zielgerichtet den individuellen Bedürfnissen beim Regelbetrieb, dem Fehlerfall oder der Wartung anpassen. Darüber hinaus unterstützt der iiRDS Such- und Filterfunktionen sowie verschiedene Endgeräte und ist vom Benutzer erweiterbar. Der Standard liefert somit einen entscheidenden Beitrag, um Workflows zu optimieren, Zeit einzusparen und möglichst kosteneffizient zu arbeiten.

 

Typische Einsatzszenarien liegen beispielsweise im Wartungsbereich. So können Techniker über mobile Endgeräte eine Informationsanfrage an einen Server stellen. Dank des iiRDS erkennt dieser die Anfrage und Berechtigung des Nutzers, verpackt alle nötigen Informationen entsprechend und schickt diese auf das Mobilgerät des Technikers. Dort sorgt der genutzte Standard dafür, dass die Informationen wie gewünscht dargestellt werden. Nutzt man auf diese Weise iiRDS, so können z.B. Wartungspläne für komplette Anlagen generiert werden, auch wenn die einzelnen Komponenten von unterschiedlichen Lieferanten kommen.

 

Bereits auf der vergangenen tekom-Jahrestagung im November 2016 stellte die Arbeitsgemeinschaft zum iiRDS erste Use Cases für das neue Format vor. Im März ist die Veröffentlichung einer Entwurfsversion vorgesehen, die interessierte Nutzer downloaden und kommentieren können. Im Sommer 2017 soll die erste Version als Open-Source-Datei zur Verfügung stehen. Da Metadaten ein wesentlicher Bestandteil des iiRDS sind, möchte der DERCOM bereits jetzt auf den neuen Standard aufmerksam machen, denn: „Für die Erstellung solcher Daten ist immense redaktionelle Arbeit notwendig. Das neue Format profitiert von regem Interesse und zahlreichen produktiven Kommentaren“, sagt Stefan Freisler, der sich unterdessen gemeinsam mit dem Verband über Mitgliederzuwachs freut. Mit dem Beitritt der Fischer Computertechnik AG, Hersteller des Redaktionssystems TIM, sind nun sieben deutsche Systemanbieter im Verband organisiert. Nach Schätzungen des DERCOM werden somit 80 Prozent der Anwender von Redaktionssystemen und CCMS im deutschsprachigen Raum von Systemen der Verbandsmitglieder unterstützt.

 

Weitere Informationen unter www.dercom.de 

tekom-Tagung 2016:

DERCOM stellt Standards der Technischen Dokumentation in den Mittelpunkt

Stuttgart, 18. Oktober 2016 – Automatisierte Arbeitsabläufe, reibungsloser Informationsfluss, effiziente Dokumentationsprozesse: Die Bedeutung von Software-Lösungen in der Technischen Redaktion wächst. Doch ist aufgrund fehlender Standards ein regelrechter Schnittstellen-Wildwuchs entstanden, der den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen behindert. Diese Problematik beleuchtet Stefan Freisler, Vorstandsvorsitzender vom Verband Deutscher Redaktions- und Content Management Systemhersteller (DERCOM), in einem Vortrag am 10. November auf der tekom-Jahrestagung in Stuttgart. In diesem Kontext stellt Freisler zudem mit COTI das Common Translation Interface des Verbandes vor.

 

„Gerade im Exportland Deutschland wird es für Unternehmen immer wichtiger, relevante Dokumente wie etwa Technische Dokumentationen preiswert, fehlerfrei und schnell zu übersetzen“, erklärt Stefan Freisler, Vorstandsvorsitzender des DERCOM. In der globalisierten Wirtschaft gehören industrielle Liefer- und Produktionsketten sowie internationale Kooperationen laut Freisler zum Betriebsalltag. Es liege auf der Hand, dass Medienbrüche den Übersetzungs-Workflow verlangsamen und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Markt schwächen.

 

COTI: Zentrale Schnittstelle für Übersetzungen

Auf der diesjährigen tekom-Tagung wird Freisler auf die Rolle von COTI als Übersetzungsstandard eingehen. Das vom DERCOM-Verband entwickelte Common Translation Interface soll dazu beitragen, den Schnittstellenwildwuchs im Bereich der Technischen Redaktion zu verringern. COTI beseitigt als Standard für den Datenaustausch zwischen Redaktions- und Übersetzungssystem eine wesentliche Hürde für einen reibungslosen Dokumentationsprozess, indem es Kompatibilität unabhängig vom gewählten Dateiformat gewährleistet.

Die Schnittstelle baut dabei auf eine klare Arbeitsteilung zwischen Redaktionssystem und dem Translation Management System. Jede Anwendung ist dafür verantwortlich, dass die Daten den Schnittstellenvorgaben entsprechen. Damit gewährleistet COTI, dass die Daten selbst stets austauschbar bleiben. Somit ist es möglich, den Datentransfer zu automatisieren und gleichzeitig Ressourcen flexibler auszuwählen.

 

COTI in der Praxis

Im Rahmen des Vortrags werden COTI-Implementierungsbeispiele gezeigt, unter anderem zwischen SDL Trados Studio und der COTI-Implementierung von SCHEMA. Das Beispiel demonstriert eine Praxislösung, bei der im Rahmen der Standardfunktionalität das Redaktionssystem SCHEMA ST4 mit den Übersetzungstools von SDL über das COTI-Interface gekoppelt wurde. Stefan Freisler referiert am Donnerstag, 10. November, von 12:15 bis 13:00 Uhr zum Thema: „Automatisieren, austauschen, APIs standardisieren“. Ort: C6.2 OG.

 

Weitere Informationen und Download der COTI-Spezifikation Version 1.1 unter www.dercom.de.  

 

 

Verbesserte Schnittstelle: DERCOM stellt COTI 1.1 vor

Bamberg, 10. Juni 2016 – DerVerband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.“ (DERCOM) präsentiert eine neue Version seines Common Translation Interfaces (COTI). Das Release COTI 1.1 bietet Verbesserungen in den Bereichen Web Services und Description Language sowie bei der Verwendung von Dateianhängen. Die aktualisierte Standardschnittstelle steht unter www.dercom.de zum kostenlosen Download bereit.

 

„Die Sprachenvielfalt in der Technischen Dokumentation wächst im Exportland Deutschland kontinuierlich, zugleich werden die Time-to-Market-Zyklen im Zeitalter von Industrie 4.0 immer kürzer“, sagt Stefan Freisler, Vorstandsmitglied des DERCOM. Das erhöhe den Druck auf die Dokumentationsabteilungen der Unternehmen, immer schnellere und trotzdem qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern und zu verwalten. Ein automatisierter Datenaustausch via Schnittstelle sei deshalb heute ein Muss für Industrieunternehmen.

 

Abgesehen von herstellerspezifischen oder projektbezogenen Schnittstellen zwischen einzelnen Systemen existierte vor COTI kein relevanter Standard für einen derartigen Datenaustausch. Die Mitglieder des Verbandes wollen ihren Kunden jedoch die Freiheit geben, mit dem Übersetzungssystem ihrer Wahl zu arbeiten, weshalb sie eine Standardschnittstelle erarbeitet haben.

 

Anwender können Übersetzungsaufträge mithilfe von COTI direkt und automatisch zwischen ihren Redaktionssystemen und Translation-Memory-Systemen austauschen. Das eliminiert eine Fehlerquelle in der Übersetzungskette und erleichtert die Verwaltung der Sprachenvielfalt enorm. Das neueste Release COTI 1.1 wurde in den Bereichen Web Services und Description Language (WSDL) weiter optimiert. Außerdem kann jetzt noch komfortabler mit Dateianhängen gearbeitet werden.

 

DERCOM: Gemeinsame Standards und Öffentlichkeitsarbeit

Ziele des vor drei Jahren gegründeten Verbandes DERCOM sind die Definition und Spezifikation von Standards oder Schnittstellen zu Produkten im Marktbereich der Mitglieder sowie regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit zu Trends, technischen Sachverhalten oder anderen Standards im Bereich von Redaktionssystemen und CMS.

 

So hielten Vertreter des DERCOM im September letzten Jahres im Rahmen der Roadshow des Branchenverbandes für die Technische Kommunikation tekom Vorträge in Kopenhagen, Zürich, Linz, Bologna und in Bukarest. Im Oktober referierte DERCOM-Vorstand Stefan Freisler bei der Japan Technical Communicators Association über „Die aktuelle Situation und Zukunftsperspektive für die Nutzung von Modul-basierten Content Management Systemen (CMS) in Europa“. Im November standen bei der tekom-Herbsttagung in Stuttgart Podiumsdiskussionen und Vorträge zum Dokumentenformat DITA (Darwin Information Typing Architecture) auf dem Programm.

 

Einer für alle:
Neuer Verband DERCOM plant herstellerneutrale Schnittstelle für Redaktions- und Translation-Memory-Systeme COTI

Bamberg, 01. Juli 2013. – Sieben Unternehmen haben sich zu dem „Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.“, abgekürzt DERCOM, mit Sitz in Bamberg zusammengeschlossen. Eine Arbeitsgruppe von renommierten Herstellern von Redaktionssystemen befasst sich bereits mit der Etablierung einer herstellerneutralen Schnittstelle zwischen Redaktionssystemen und Translation-Memory-Systemen, genannt COTI (Common Translation Interface).


Am 7. Juni 2013 wurde der „Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.“, kurz DERCOM, mit Sitz in Bamberg gegründet. Gründungsmitglieder sind die Unternehmen Acolada GmbH und die SCHEMA GmbH aus Nürnberg, die Bamberger DOCUFY GmbH, die Empolis Information Management GmbH aus Kaiserslautern, die gds AG aus Sassenberg, die Noxum GmbH aus Würzburg sowie die Ovidius GmbH aus Berlin.


Ziel des Verbandes ist es, die Öffentlichkeit regelmäßig über neu entstehende Trends, technische Sachverhalte oder andere Standards im Bereich von Redaktions- und Content-Management-Systemen zu informieren. Zudem sollen Standards oder Schnittstellen zu weiteren Produkten im Marktbereich der Mitglieder definiert bzw. spezifiziert werden.


Schnittstelle zwischen Redaktions- und Translation-Memory-Systemen COTI geplant
Der Verband, dessen Vorstandsvorsitz Uwe Reißenweber von der DOCUFY GmbH aus Bamberg übernommen hat, hat bereits eine Arbeitsgruppe gegründet, die an einer gemeinsamen Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Redaktionssystemen und Translation-Memory-Systemen arbeitet (COmmon Translation Interface, kurz COTI).


Abgesehen von herstellerspezifischen oder projektbezogenen Schnittstellen zwischen einzelnen Systemen existiert derzeit kein relevanter Standard, der diesen Datenaustausch regeln würde. Die Mitglieder des Verbandes wollen ihren Kunden jedoch die Freiheit geben, mit dem Übersetzungssystem ihrer Wahl zu arbeiten.


Denn die Sprachenvielfalt im Exportland Deutschland wird immer größer und die Time-to-Market Zeiten werden im Zeitalter von Industrie 4.0 immer kürzer. Die Dokumentationsabteilungen der Unternehmen stehen unter dem Druck, immer schnellere und trotzdem qualitativ hochwertige Übersetzungen liefern und verwalten zu müssen. Der automatische Datenaustausch zwischen Redaktionssystem und Translation Management System wird eine Fehlerquelle in der Übersetzungskette eliminieren und die Verwaltung der Sprachenvielfalt enorm erleichtern, denn Übersetzungsaufträge könnten direkt und automatisch zwischen dem Redaktionssystem und den Translation Memory Systemen ausgetauscht werden.


Die Gründungsmitglieder des DERCOM haben sich bereits verpflichtet, diesen neuen Standard COTI in ihre jeweiligen Lösungen zu integrieren. Ein erster Entwurf des COTI soll bereits im November zur tekom Herbsttagung in Wiesbaden präsentiert werden.


Der Verband ist offen für weitere interessierte Hersteller.

Download

Hier finden Sie die aktuellen Pressemeldungen des Verbandes zum Download:

27.03.2019
Pressemitteilung: Carl Pfeffer und Sebastian Göttel in den Vorstand berufen
18.11.2013
Pressemeldung: Verbandsgründung DERCOM
08.06.2016
Pressemeldung: Verbesserte Schnittstelle: DERCOM stellt COTI 1.1 vor.
18.10.2016
Pressemitteilung: tekom-Tagung 2016: DERCOM stellt Standards in den Mittelpunkt
10.01.2017
Pressemitteilung: Intelligente Informationen: DERCOM wirbt für neuen Standard iiRDS
18.04.2017
Pressemitteilung: Stefan Freisler und Henning Mallok wieder in den Vorstand gewählt

DERCOM in der Presse

26.09.2019

Die Spitze des DERCOM-Vorstands, Carl Pfeffer und Sebastian Göttel, berichtet im Doppelinterview über zukünftige Chancen der Branche.

Erschienen bei it-zoom.de

23.08.2017

Der DERCOM-Vorsitzende Stefan Freisler sprach in einem Interview mit der tekom über COTI, das Common Translation Interface.

18.04.2017

April 2017 – Der DERCOM hat gewählt: Erneut haben die Mitglieder vom Verband Deutscher Redaktions- und Content Management Systemhersteller Stefan Freisler und Henning Mallok in den Vorstand berufen. Freisler, Geschäftsführer der Schema GmbH, wird als Verbandsvorstand fungieren, Henning Mallok, Vertriebsleiter der gds-Gruppe, als dessen Stellvertreter. Die Position als Schatzmeister bekleidet Norbert Klinnert von der Noxum GmbH. Wie schon im Vorjahr möchte der wiedergewählte Vorstand über Entwicklungen auf dem Gebiet der Technischen Redaktion informieren und sich für die Etablierung von Standards einsetzen [....]

bei www.imittelstand.de erschienen.


11.01.2017

Dynamische Anpassung an Nutzerrollen, Arbeitsaufgaben und Anwendungskontexte: Der neue Datenbereitstellungsstandard iiRDS (Intelligent Information Request and Delivery Standard) bereitet Technische Informationen standardisiert für den User auf – unabhängig vom Urheber oder dem genutzten Endgerät. Der Verband Deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller (DERCOM) hat den neuen Standard für intelligente Informationen gemeinsam mit einer Arbeitsgemeinschaft aus Vertretern der Industrie, Forschung und Lehre mitentwickelt [...]

bei www.it-daily.net veröffentlicht.

18.10.2016

Automatisierte Arbeitsabläufe, reibungsloser Informationsfluss, effiziente Dokumentationsprozesse: Die Bedeutung von Software-Lösungen in der Technischen Redaktion wächst. Doch ist aufgrund fehlender Standards ein regelrechter Schnittstellen-Wildwuchs entstanden, der den Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen behindert. Diese Problematik beleuchtet Stefan Freisler, Vorstandsvorsitzender vom Verband Deutscher Redaktions- und Content Management Systemhersteller (DERCOM), in einem Vortrag am 10. November auf der tekom-Jahrestagung in Stuttgart. In diesem Kontext stellt Freisler zudem mit COTI das Common Translation Interface des Verbandes vor.

08.06.2016

Der „Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.“ (DERCOM) präsentiert eine neue Version seines Common Translation Interfaces (COTI). Das Release COTI 1.1 bietet Verbesserungen in den Bereichen Web Services und Description Language sowie bei der Verwendung von Dateianhängen. Die aktualisierte Standardschnittstelle steht unter www.dercom.de zum kostenlosen Download bereit.

18.11.2013

Sieben Unternehmen haben sich zu dem „Verband deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V.“, kurz Dercom, zusammengeschlossen, dessen Ziel es ist, die Öffentlichkeit regelmäßig über neu entstehende Trends, technische Sachverhalte oder andere Standards im Bereich von Redaktions- und Content-Management-Systemen zu informieren. [...]

bei www.plm-it-business.de veröffentlicht